Ehningen (dpa/lsw) - Der Zulieferer Bertrandt sucht weiterhin händeringend Hunderte von neuen Mitarbeitern, um im Schwung der brummenden Autokonjunktur seine Belegschaft aufzustocken. Insgesamt rund 1000 Ingenieure, Techniker und kaufmännische Angestellte werden aktuell benötigt, wie das Unternehmen am Montag in Ehningen (Kreis Böblingen) mitteilte. Zum Stichtag 30. Juni arbeiteten weltweit 8049 Menschen für die Bertrandt-Gruppe - ein Jahr zuvor waren es 6111 gewesen. Laut Bertrandt sitzt das Geld bei den Kunden nach der ausgestandenen Krise nun wieder lockerer, wovon die Zulieferer profitierten. So formuliert das Unternehmen im Quartalsbericht unter anderem: «Um ihre Marktstellung weiter voranzutreiben, investieren die Hersteller verstärkt in neue Produkte und Technologien.»